Naturparkgemeinden

Herbst in Tal bei Forchtenstein

 

Bad Sauerbrunn

Bad Sauerbrunn

Ende des 19. Jahrhunderts im Zusammenhang mit dem „Pöttschinger Sauerbrunn“ entstanden. Seit 1852 Nutzung der Gemeindequelle zu Heilzwecken. Heute ist Bad Sauerbrunn die Gemeinde mit den meisten Nächtigungen im Bezirk Mattersburg. Ein reichhaltiges Kulturangebot ergänzt das Angebot des modernen Kurbetriebes.

 

BaumgartenBaumgarten

heute mit vornehmlich kroatischer Bevölkerung. Grabhügel aus der älteren Eisenzeit, ein römischer Gutshof und eine mittelalterliche Burg sind erwähnt, ebenso die einzige Münzstätte des Bezirkes. Das „Öde Kloster“, gestiftet 1475, gilt als eines der wertvollsten kirchlichen Baudenkmäler des Bezirkes und ist eines der bekanntesten Wallfahrtsziele der Region.

 

DrassburgDraßburg

bekannt vom Fund der „Venus von Draßburg“. Am Taborac ausgegrabene bronzezeitliche Objekte waren Namen gebend für die „Draßburger Kultur“. Die mehrheitlich kroatische Bevölkerung siedelte sich im Zuge der Türkenkriege an. Barockes Schloss mit zum Teil im französischen, zum Teil im englischen Stil gehaltenen Garten.

 

ForchtensteinForchtenstein

wurde noch 1202 als unbewohntes Waldgebiet bezeichnet. Die Burg aus dem Jahr 1294 beherbergt neben einer großen Schausammlung die Schatzkammer Esterházy. Sie ist bis heute der größte touristische Anziehungspunkt der Region. Stausee mit Campingplatz, ein Kalkbrennofen wurde in der Nähe des Gasthauses Schreiner wieder aufgebaut.

 

LoipersbachLoipersbach

besitzt zwei Kirchen – die evangelische Pfarrkirche A. B. und die katholische Pfarrkirche Hl. Petrus und Paulus. Die burgenländische Tradition des Volkstanzes wird durch die Sing-, Spiel- und Volkstanzgruppe gepflegt.

 

MarzMarz

Besiedelung bereits in der Jungsteinzeit. Pfarrkirche mit Wehrmauer. Zahlreiche Bräuche, wie z.B. das Ostersingen, werden noch gepflegt. Beim Kirtagsspringen am Robischkirtag zeigen die Jugendlichen ihre Volkstänze.

 

PöttelsdorfPöttelsdorf

mit zwei Kirchen: die evangelische Pfarrkirche A. B., ein mächtiger neugotischer Bau, und die katholische Pfarrkirche Mariae Geburt, ein klassizistischer Bau mit freistehendem Glockenturm, eine der Wallfahrtskirchen des Bezirkes. Liebevoll gepflegter Ortskern mit reichem Blumenschmuck.

 

PöttschingPöttsching

hatte als Ort an der Ödenburger Pforte eine strategische Schlüsselposition inne. Reste einer doppelt umwallten Fluchtburg, fälschlich auch Awarenring genannt. Urgeschichtliche Funde wurden zumeist im Rahmen des Kohleabbaues in den 1920er Jahren gehoben. Der Pöttschinger See erinnert an den Kohlebergbau (Tagebau).

 

RohrbachRohrbach

Regelmäßiges, langgestrecktes Straßendorf. Fürstenkeller und Fürstenstadel sind Bauten aus dem Komplex des ehemaligen Meierhofes. Im Ortswappen der „Gansbär“, ein im heutigen Dorfleben selten gewordenes Tier. Am Kegalberg moderner Kreuzweg des burgenländischen Künstlers Thomas Resetarits.

 

SchattendorfSchattendorf

Ortschaft an den Ausläufern der kleinen ungarischen Tiefebene. Grabhügel aus der Hallstattkultur. Die tragischen Ereignisse des 30. 1. 1927 gingen als „Schüsse von Schattendorf“ in die Geschichtsbücher ein. Die darauf folgende Gerichtsverhandlung führte zum Brand des Justizpalastes in Wien.

 

SieggrabenSieggraben

liegt an der engsten, nur vier km breiten Stelle des Burgenlandes. Holzfäller und Köhler nutzten ursprünglich die Ressourcen aus den riesigen Waldgebieten des Rosalien- und des Ödenburger Gebirges. Sieggraben ist als „Christbaumgemeinde“ bekannt.

 

SiglessSigleß

Grabfunde aus dem achten vorchristlichen Jahrhundert, aus der römischen Kaiserzeit und aus der Zeit der Awaren. Gehörte im 11. Jahrhundert zum Grenzwächtersystem „gyepü“ der Magyaren an ihrer Westgrenze. Landschaftsprojekt „Himmelsleiter“ des zeitgenössischen Künstlers Heinz Bruckschwaiger.

 

Zemendorf-StötteraZemendorf-Stöttera

war schon in der Jungsteinzeit besiedelt. Großgrabhügel „Hexenhügel“ aus der Hallstattzeit. In Kleinfrauenhaid steht die Kirche Mariae Himmelfahrt, das bedeutendste Wallfahrtsziel des Bezirkes.